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Prozess um Steinwürfe auf Wagen: Letztes Plädoyer und Urteil

Justitia mit Holzhammer und Aktenstapel. Foto: Volker Hartmann/dpa/Symbolbild
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In diesem Beitrag: Anwälte fordern teilweise Freispruch
Flensburg (dpa/lno). Im Prozess wegen versuchten Mordes gegen drei Männer, die unter anderem Steine auf einen fahrenden Kleinbus geworfen haben sollen, wird am heutigen Montag das Urteil erwartet.

Zuvor muss am Landgericht Flensburg noch das letzte Plädoyer gehalten werden. Die Staatsanwaltschaft Flensburg hatte am vergangenen Montag mehrjährige Freiheitsstrafen wegen versuchten Mordes für die drei Angeklagten gefordert. Der Tod von Menschen sei billigend in Kauf genommen worden, «um Spaß zu haben». Es sei ein glücklicher Zufall gewesen, dass niemand verletzt worden sei, sagte der Staatsanwalt. Zwei der Männer sind zudem wegen Brandstiftung angeklagt.

Anwälte fordern teilweise Freispruch

Für einen heute 25-Jährigen, der nicht an den Brandstiftungen beteiligt gewesen sein soll, forderte dessen Anwältin Freispruch. Für einen zur Tatzeit 19-Jährigen forderte dessen Anwalt, diesen im Fall des versuchten Mordes ebenfalls freizusprechen. Für die Brandstiftungen sei eine Jugendstrafe von eineinhalb Jahren, ausgesetzt auf Bewährung angemessen. Die Steine wurden im Kreis Schleswig-Flensburg auf einen Kleinbus geworfen.

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