Wasserschutzpolizei Fehmarn stoppt Transporter in Heiligenhafen
Polizei verfolgt Transporter von Puttgarden bis nach Heiligenhafen
Der Fahrer des deutschen Kleintransporters aus dem Ruhrgebiet fiel aus Dänemark zurückkommend bereits kurz nach Verlassen des Fährhafens Puttgarden durch seine Fahrweise auf. Aufgrund des Verkehrsaufkommens war ein sicheres Anhalten des Fahrzeugs erst an der Autobahnabfahrt Heiligenhafen Süd möglich.
Angetaute und zum Teil bereits stark verdorbene Fleischwaren im Transporter
Bei der Kontrolle des Fahrzeugs stellten die Beamten im Laderaum schlecht gekühlte, angetaute und zum Teil bereits stark verdorbene Fleischwaren fest.
Ermittlungen ergaben, dass der 54-jährige Fahrer bereits am frühen Morgen des Tages im Ruhrgebiet gestartet war, um unter anderem in Lübeck Ware auszuliefern. Anschließend wurden offenbar in Kopenhagen verdorbene Fleischwaren für den Rücktransport nach Deutschland geladen. Im Rahmen der Rücktour sollte auch noch Ware in Bad Oldesloe abgeliefert werden.
Veterinäramt versiegelt Transporter zur späteren Untersuchung
Zur Begutachtung der Ladung wurde das Kreisveterinäramt Eutin hinzugezogen. Der Laderaum wurde auf dessen Anordnung versiegelt und der Fahrer angewiesen, zu seinem Firmensitz zurückzufahren, um dort unter Aufsicht der örtlichen Lebensmittelaufsicht für die ordnungsgemäße Entsorgung der Fleischwaren zu sorgen.
Fahrer und Unternehmer erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen lebensmittelrechtliche sowie abfallrechtliche Vorschriften.