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AI for Health: Wie Microsoft mit künstlicher Intelligenz die weltweite Gesundheit fördert

Wie Microsoft mit künstlicher Intelligenz die weltweite Gesundheit fördert. Bild: MIcrosoft
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Technik. Microsoft wird in den kommenden fünf Jahren 40 Millionen US-Dollar in die Erforschung von künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen („AI for Health“) investieren.

Im Rahmen der globalen Initiative AI for Good* unterstützt Microsoft mit dem Programm Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Forschungseinrichtungen bei der Bekämpfung der weltweit gravierendsten Gesundheitsprobleme.

Mit AI for Health erhalten gemeinnützige Organisationen und Forschungseinrichtungen Zugang zu modernen Technologien, Ressourcen und Expertisen. Ziel der Initiative ist es, mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) die Forschung im Gesundheitswesen zu beschleunigen und so eine verbesserte Gesundheitsversorgung zu erzielen. Um dies zu erreichen, konzentriert sich das Programm thematisch auf drei Bereiche:

  • Medizinische Entdeckungen: Intensivere medizinische Forschung zur besseren Prävention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten
  • Weltweit verfügbare Erkenntnisse: Größeres Verständnis über die Lebenserwartung zum Schutz vor weltweiten Gesundheitskrisen
  • Gesundheitsgerechtigkeit: Besserer Zugang zur Gesundheitsversorgung für unterversorgte Bevölkerungsgruppen

Künstliche Intelligenz im Einsatz zur Verbesserung der weltweiten Gesundheit
KI gilt gerade bei ernsten Gesundheitsproblemen als beste Option, wenn es darum geht, Forschungsarbeiten zu beschleunigen oder neue Lösungen flächendeckend einzusetzen, vor allem in unterversorgten Regionen. So können mithilfe von Technologie beispielsweise Screenings für diabetische Retinopathie ausgeweitet werden, einer durch Diabetes hervorgerufene Augenerkrankung, an der weltweit rund 463 Millionen Menschen leiden.

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Microsoft bringt Gesundheits- und Technologieexperten zusammen
Um mittels Technologie Fortschritte im Gesundheitswesen zu erzielen, müssen Forscher und Praktiker aus der Medizin mit Expertinnen und Experten aus dem Technologiesektor enger kooperieren als bisher.

Im Moment arbeiten allerdings weniger als fünf Prozent aller KI-Experten weltweit in der Gesundheitsbranche. Das hat eine Analyse des Business-Netzwerks LinkedIn ergeben. Folglich fehlen hier notwendige technische Kompetenzen.

Genau deshalb ist es wichtig, der anwendungsorientierten Forschung Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie ihre Forschungsaktivitäten erweitern und beschleunigen können.

Gemeinsam für eine bessere Gesundheitsversorgung von morgen
Das Microsoft-Förderprogramm AI for Health baut auf bestehende Kooperationen mit Organisationen aus dem Gesundheitswesen auf.

Drängende Themen sind unter anderem die Erforschung der Ursachen für den plötzlichen Kindstod, die Ausrottung von Lepra, das frühzeitige Erkennen der diabetischen Retinopathie zur Prävention von Erblindung sowie der Aufbau eines Ökosystems, in dem der sichere Austausch von biomedizinischen Daten gewährleistet ist.

Zu den zuerst geförderten Institutionen zählen das Bangladesh Rural Advancement Committee (BRAC), das Program for Appropriate Technology in Health (PATH), das St. Jude Children’s Research Hospital, das Fred Hutchinson Cancer Research Center, der Telemedizinanbieter Intelligent Retinal Imaging Systems (IRIS), die Novartis Foundation und das Seattle Children’s Research Institute.

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